Das Du-Pont-Kennzahlensystem ist ein weltweit bekannte System von Unternehmenskennzahlen, das sowohl im Rahmen der Ex-post-Analyse als auch im Rahmen der Ex-ante-Analyse genutzt wird.
Ihre Aufgabe:
Tragen Sie in der nachstehende Textbox ein, welche inhaltlichen Sachverhalte bzw. Kennzahlen das Du-Pont-Kennzahlensystem in seiner Grundstruktur bestimmen (mit 1 = ..., 2a = ..., 2b = ..., usw.)!
Geben Sie ferner an, was der Leverage-Effekt inhaltlich besagt und unter welcher Voraussetzung der Hebel-Effekt eintreten kann!
Klicken Sie dann "Musterlösung" an!
Du-Pont-Kennzahlensystem
Ihre Antwort:
Unter dem Leverage-Effekt wird jene Hebelwirkung verstanden, die sich daraus ergibt, dass die Eigenkapitalrentabilität ekr [% p. a.] auch dann gesteigert werden kann, wenn der Anteil der Fremdfinanzierung des Unternehmens zunimmt.
Voraussetzung für diese Wirkung ist, dass die Gesamtkapitalrentabilität gkr [% p. a.] größer ist als der Zinssatz i [% p. a.] für die Aufnahme von weiterem Fremdkapital.
Eine positive Wirkung des Leverage-Effekts ist insbesondere an folgende Voraussetzungen gebunden:
Die bei einem Investitionsvorhaben erreichbare Gesamtkapitalrentabilität (= Rendite) gkr ist konstant.
Der Zinssatz i für die Aufnahme von Fremdkapital ist konstant.
Der Zinssatz i liegt unterhalb der erreichbaren Gesamtkapitalrentabilität gkr.
Es bestehen keine Probleme bei der Aufnahme von Fremdkapital (Kreditwürdigkeit sei gegeben, die durch die Aufnahme von Fremdkapital wachsende Verschuldung ist beherrschbar).